FAQ

  • Wann kommt die Feuerwehr?

    Immer dann wenn erhebliche Gefahr für Menschen, Tiere und Sachwerte besteht und die Feuerwehr alarmiert wird.

  • Sind die feuerwehrhäuser 24h am tag besetzt?

    Nein, die meisten Feuerwehrgerätehäuser in Deutschland stehen den freiwilligen Feuerwehren zur Verfügung. Diese Feuerwehrleute üben Feuerwehr als ihr Hobby aus und gehen über Tag arbeiten. Zum Gerätehaus kommen sie nur, wenn sie zu einem Einsatz müssen, oder z. B. zum Dienstabend.

  • Wie werden die Einsatzkräfte über einen Einsatz informiert?

    Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind mit Funkmeldeempfängern ausgestattet. Der Melder signalisiert durch ein akustisches Signal und Vibration einen Einsatz. Zusätzlich wird auf dem Meldeempfänger bereits das Einsatzstichwort, sowie die Anschrift des Einsatzes angezeigt. So können sich die Einsatzkräfte bereits auf dem Weg zum Gerätehaus auf den Einsatz einstellen.

  • Warum fahren so viele Feuerwehrfahrzeuge zum Einsatzort?

    In der Alarmmeldung der Leitstelle wird angegeben welche Fahrzeuge am Einsatzort benötigt werden. Um keine wertvolle Zeit durch Nachalamierungen zu verlieren, wird zur Sicherheit erst einmal vom größtmöglichen Ausmaß ausgegangen. Das genaue Ausmaß lässt sich erst an der Einsatzstelle festmachen. Daher fahren alle benötigten Fahrzeuge zur Einsatzstelle um im Bedarfsfall sofort einsetzbar zu sein.

  • Warum arbeitet oft nur ein Teil der Feuerwehrleute und nicht alle?

    Je nach Art des Einsatzes werden in der Anfangsphase eines Einsatzes eine große Anzahl an Einsatzkräften benötigt. Es muss in der Anfangsphase die Einsatzstelle abgesichert werden, Schlauchleitungen verlegt werden und Gerätschaften in Stellung gebracht werden. Zum Ende des Einsatzes, wenn es um Rückbau und Aufräumarbeiten geht, werden wieder alle Einsatzkräfte benötigt. Gibt es in der Zwischenzeit nicht mehr für alle Einsatzkräfte Aufträge, verbleiben diese an der Einsatzstelle in Bereitschaft.

  • Warum Blockiert die Feuerwehr meist die ganze Straße oder alle Fahrspuren

    Die Sperrung der Straße dient als Schutz der Feuerwehrleute vor fließendem Verkehr. 

  • Warum ist das blaulicht blau?

    Das Blaulicht wurde 1938 einheitlich in Deutschland eingeführt. Der zweite Weltkrieg stand bevor, so stand bei der Wahl der Farbe ein Aspekt im Focus. Das Licht musste für feindliche Flugzeuge unsichtbar sein. 

    Um den Anforderungen des Luftschutzes zu genügen, kam nur blaues Licht in Frage. Blau hat die höchste Streuung in der Atmosphäre. 

    • Rot - in bis zu 2 Kilometern Höhe zu sehen
    • Weiß - in bis zu 2 Kilometern Höhe zu sehen
    • Orange - in bis 1,45 Kilometern Höhe sichtbar
    • Grün - 800 Meter sichtbar
    • Blau - 300 Meter sichtbar

    Das blinkende Blaulicht wurde dann 1956 eingeführt. Heute dürfen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Militär, Katastrophenschutz mit Blaulicht fahren.

  • Warum fahren wir auch nachts mit martinhorn?

    Die StVO räumt u. A. der Feuerwehr und dem Rettungsdienst, sowie der Polizei nach §35 und §38 die Nutzung von Sonder- und Wegerechten und von blauem Blinklicht ein, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten. Denn Einsätze sind in auch nachts nicht weniger eilig anzufahren.

  • Was gehört zur persönlichen schützausrüstung?

    Zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) eines jeden Feuerwehrangehörigen gehören:

    - Feuerwehrhelm mit Nackenschutz
    - Feuerwehrschutzanzug (Hose & Jacke)
    - Feuerwehrschutzhandschuhe
    - Feuerwehrschutzschuhwerk

    Die Schutzausrüstung wird durch die Stadt gestellt. Es fällt also keine Eigenbeteiligung an.

    Weitere Ausrüstungsgegenstände werden dem Einsatz entsprechend angelegt. Dazu gehören z. B. Atemschutzgeräte, Forstschutzkleidung für Kettensägenarbeiten oder Chemikalienschutzanzüge. Diese gelten aber nicht als persönliche Schutzausrüstung, da sie von jedem Feuerwehrmann/ jeder Feuerwehrfrau mit entsprechenden Lehrgöngen getragen werden dürfen.

  • Wie alt muss ich sein, um der feuerwehr beizutreten?

    Im Alter von 12 Jahren kann der Jugendfeuerwehr beigetreten werden. Mit 18 Jahren ist der Beitritt zur Feuerwehr möglich.

  • Befüllt die feuerwehr meinen pool?

    Hat man einen größeren Pool oder Ähnliches im Garten und will diesen, passend zum Sommerwetter befüllen, kann sich dies bei einem gewöhnlichen Hausanschluss schon etwas hin ziehen. Da ist es ja verlockend, sich die Feuerwehr zur Unterstützung zu holen.

    Allerdings fällt das Befüllen von Pools zum einen nicht in das Aufgabengebait und zum Anderen kann das Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz nicht abgerechnet werden.

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